MIT DIALOG - ZUM VERSTÄNDNIS
Das Projekt „Mit Dialog – Zum Verständnis. Jüdisch-Malikitische Begegnungen“ ist ein Bildungs- und Begegnungsprojekt, das antisemitische Einstellungen unter muslimischen Jugendlichen abbaut und zugleich jüdisch-muslimische Beziehungen stärkt.
Es wurde vom Bündnis Malikitische Gemeinde Deutschland e.V. durchgeführt und zielte darauf ab, Vorurteile, Stereotype und Feindbilder durch Dialog, Wissensvermittlung und reale Begegnungen zu überwinden.
Das Projekt wurde gefördert von der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für die Bekämpfung des Antisemitismus, für jüdisches Leben und Erinnerungskultur.


Welche Maßnahmen wurden umgesetzt?
Im Rahmen des Projekts „Mit Dialog – Zum Verständnis. Jüdisch-Malikitische Begegnungen“ wurden mehrere miteinander verzahnte Maßnahmen umgesetzt, die darauf abzielten, jüdisch-muslimische Beziehungen zu stärken, antisemitische und antimuslimische Vorurteile abzubauen und Jugendlichen Räume für Reflexion, Begegnung und Austausch zu eröffnen. Zentrale Bestandteile bildeten pädagogische Workshops für muslimische Jugendliche, in denen Grundwissen über Antisemitismus, Rassismus und historische sowie gegenwärtige jüdisch-muslimische Beziehungen vermittelt wurde. Die Teilnehmenden setzten sich dabei mit gesellschaftlichen Mechanismen von Diskriminierung auseinander und reflektierten eigene Wahrnehmungen sowie potenzielle Vorurteile. Ergänzend fand ein weiterer Workshop speziell für jüdische Schüler*innen des Kooperationspartners Albert-Einstein-Gymnasium statt, in dem Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus thematisiert wurden. Den Abschluss der Maßnahmen bildeten interaktive Begegnungsformate, in denen jüdische und muslimische Jugendliche direkt miteinander in Kontakt traten. Ein gemeinsamer Kochtag schuf einen geschützten Raum, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen, kulturelle Bezüge kennenzulernen und über persönliche Erfahrungen ins Gespräch zu kommen. Das Albert-Einstein-Gymnasium in Düsseldorf war ein zentraler Kooperationspartner des Projekts. Die Schule unterstützte nicht nur organisatorisch, sondern ermöglichte die Teilnahme jüdischer Schüler:innen und trug maßgeblich zur gemeinsamen Durchführung des Kochtages sowie zur Mitgestaltung der Begegnungsformate bei.